In 5 Schritten zu Ihrem Hot Tub im Garten
Die Entscheidung, welcher Hot Tub am besten zu Ihnen passt und welche Extras Sie wirklich brauchen, lässt sich Schritt für Schritt treffen. Denn Unterschiede gibt es viele: in der Heizart, der Langlebigkeit, der Ausstattung mit oder ohne Massagedüsen und natürlich in der Größe.
Sie können zwischen runden und eckigen (Quadro-) Hot Tubs wählen, jeweils in verschiedenen Maßen. Je nach Modell ist Platz für eine, zwei oder sogar bis zu acht Personen.
Schritt 1: Der Hot Tub mit Holzofen - bei Wunsch mit Zusatz Elektroheizung
Hot Tubs werden primär mit Brennholz befeuert (optional ergänzt durch eine E-Heizung). Er funktioniert nach dem Kamin-Prinzip: Sie machen im Ofen ein Holzfeuer, die Flammen erhitzen die Ofenwände und sorgen aufgrund der Schwerkraft findet somit eine ständige Zirkulation zwischen kälterem und wärmeren Wasser aus Ofen-Wasserkammer und des Wassers in der Wanne statt.
Das Tolle dabei: Holzbefeuerung heizt das Wasser sehr zügig auf, abhängig von Wetter und Wanne sind 1,5 bis 3,5 Stunden für ca. 38 °C erreichbar. Jeder Hot Tub ist mit einem leistungsstarken (integrierter Holzofen ca. 35 kW -> externer ca. 26-30 kW) Ofen ausgestattet. Dabei gibt es zwei Bauarten.
VITKONWOOD Hot Tub mit integriertem Holzofen
Option A: Holzofen mit integriertem Holzofen
Hier ist der Ofen direkt in die Wanne eingebaut. Das Feuer brennt also innerhalb der Fasskonstruktion, getrennt durch die Ofenwand vom Badewasser. In 15–20 Minuten Abständen sollten Sie Brennholz nachlegen und das Wasser ggf. umrühren (oder die Wasserdüsen einschalten), damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird.
Pro Stunde kann die Temperatur so um ungefähr 7–12 °C steigen. Für viele unserer Kunden ist das die optisch ansprechende Version, da alles eine Einheit bildet.
Unser Heiz-Tipp: Für einen entspannten Badeabend planen Sie also je nach Jahreszeit etwa 1–3 Stunden Vorlauf zum Anheizen ein (im Sommer weniger, im Winter eher mehr).
Gut zu wissen: Im Gegensatz zu einem klassischen Hot Tub Whirlpool, der rein elektrisch beheizt wird, nutzt ein Hot Tub vor allem einen Holzofen zur Wassererwärmung. Dadurch können Sie das Wasser 3–4 mal schneller aufheizen als bei vielen rein elektrischen Whirlpools.
VITKONWOOD Hot Tub mit externem Holzofen
Option B: Hot Tub mit externem Holzofen
Hierbei steht der Holzofen außerhalb der Wanne und ist über Schläuche mit dem Hot Tub verbunden. Im Grunde hat man hier mehr Platz im Innenraum der Wanne, da die integrierte Ofennische entfällt. Jedoch nutzen viele genau diese Erhöhung auch als Sitzmöglichkeit.
Man kann also unter Umständen eine Person mehr hineinsetzen, wenn man den externen Ofen wählt.
Hier muss man abwägen. Denn ein externer Ofen bringt auch neue Planungen mit sich. Er benötigt zusätzlichen Stellplatz neben dem Tub, was insbesondere in kleinen Gärten ein Faktor ist, und er fügt sich optisch nicht so harmonisch ins Gesamtbild ein (man hat gewissermaßen ein weiteres „Gerät“ neben dem Hot Tub).
Zudem sind externe Öfen etwas kleiner dimensioniert (ca. 26–30 kW), wodurch das Aufheizen etwas länger dauern kann.
Hot Tub Hybrid Variante - Holzofen und 3 kW Zusatzheizung
Als Ergänzung zum Holzofen kann eine Elektro-Heizung (oder auch Frostwächter genannt) installiert werden. Diese 3-kW-Heizung dient zum einen dazu, das Wasser bei Bedarf vorzuwärmen oder warmzuhalten, und ist zum anderen besonders im Winter sinnvoll, um das System frostfrei zu halten. Das System wird dann oftmals auch als “hybrid” bezeichnet.
So wird die elektrische Zusatzheizung nur im Kombibetrieb genutzt. Beispielsweise abends mit Brennholz aufheizen und über Nacht die Elektroheizung laufen lassen, damit das Wasser am nächsten Morgen noch warm ist.
Zudem kann sie nach dem Aufheizen per Holzofen das Abkühlen des Wassers verzögern bzw. die Temperatur halten, ohne dass man ständig nachfeuern muss. Damit verlängert sie Badephasen und schont den Brennholzverbrauch.
Schnellcheck: Ofenarten im Hot Tub